Wilkommen in meinem kleinen blog

A dark contrast

where no one can find me

Zeit zu erforschen

hinter den Kulissen

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Magic Mushroom

Vor kurzem habe ich mich mal an einer Photoshop Manipulation ausprobiert. Ich finde die Möglichkeiten die Photoshop mittlerweile bietet einfach faszinierend, man kann fabelhalfte Phantasiewelten erschaffen, märchenhafte Orte oder düstere bis sogar gruselige Orte die einem einen Schauer über den Rücken jagen könnten. Meine Wahl viel auf eine Märchenszene in der ein leuchtender Pilz in einem Meer aus Moos trohnt. Die größte Herausforderung war wohl die Pilze in das Waldbild zu bekommen ohne das man all zu deutlich die Kante wahrnimmt. Letztendlich bin ich nicht ganz mit dem Ergebnis zufrieden aber Übung macht den Meister! Es ist auf jeden Fall sehr interessant sich ein mal daran zu versuchen!

 

Die Geschichte

Vor kurzem habe ich mit ein paar anderen ein ehrenamtliches Projekt für eine Kriegsgedenkstätte begonnen. Ich stehe voll und ganz hinter diesem Projekt da ich auch Familiär verbindung zu diesem Ort habe. Da konnte ich natürlich nicht darauf verzichten diese wunderschöne und geschichtliche Location fotografisch fest zu halten! Da man weiß dass es ein Überbleibsel aus Kriegszeiten ist, betritt man dieses Gelände mit einer komplett anderen Einstellung als bei normalen Lost Places. Ein hauch Respekt und Demut liegt in der Luft, als könnte man die Menschen spühren die dort gefangen gehalten wurden. Von den Baracken sind nur noch das Mauerwerk und einige Fenster und Türen übrig. In der Mitte des Geländes ragt die Lagerkirche empor und zeigt einem ein mal mehr wie klein die Menschheit doch ist im Gegensatz zu dieser Welt und ihrer teils grausamen Geschichte. An einigen Wänden fanden wir noch Malereien von Kindern. In anderen Räumen wiederum hatte die Natur sich bereits wieder durchgesetzt und Gräser und Büsche wachsen innerhalb der maroden Mauern. Fenster mit Stacheldraht und Brettern verbarrikadiert. Man merkt dass dies ein grauenhafter Ort gewesen sein muss. Dennoch fasziniert uns die Geschichte und ihre Details, auf eine schauderhafte Art und Weise die Gänsehaut erzeugt.

 

Fundgrube

Szene: Ein kleiner Schrottplatz auf dem Dorf. Der Schein nach außen ruft: „Gewöhnlicher Schrottplatz“, doch nimmt man sich die Zeit herumzustöbern, fällt einem relativ schnell auf welche kleinen Schätze dort versteckt liegen. Von alten Mercedes Modellen, die bei einigen Kindheitserinnerungen wecken bis hin zu einem merkwürdig aussehenden Bäckerwagen mit allerlei kitschigen Stickern beklebt. Ein Oldtimer-Fan wäre wahrscheinlich traurig bei solch einem Anblick, doch für Urbexer mit Leib und Seele ist solch ein Ort ein gefundenes Fressen, überall Rost und Zerfall, Detailfotografie ist hauptsächlich angesagt. Ganz hinten in einer Ecke steht ein alter Bulli, in dem die Vegetation sich bereits ihre eigenen Wege bahnt. Von dem ursprünglichen Bulli ist fast nur noch das "Skelett" übrig, der Rest ist zugewachsen oder zerfällt. Ein weiterer Schatz war ein goldener W123 Coupé, eine elegante Limousine die gegen den Sog der Zeit kämpft und bereits unter alten Verletzungen leidet, die Motorhaube macht den Eindruck als hätte der Besitzer damals einen Unfall gehabt.

 

Nirvana

Ein ehemaliger Ladenbau. Wenn man die Hallen betritt fällt einem sofort die große Farbvielfalt dort auf. Überall, an jeder Wand sind kunterbunte Graffitis. Es erinnert ein wenig an eine Kunsthalle, nur das hier nichts aufgeräumt und steril ist. Man merkt sofort, hier verbringen einige gerne ihre Zeit. Ein paar Stunden haben wir gebraucht um uns die Hallen genau anzusehen, zum Schluss waren wir noch in den Ausstellungsräumen, wo wir noch einige der Austellungsstücke vorfanden. Ein sehr interessanter Ort.

 

House of the rising farm

Mitten im Wald. Schwer zu finden. Eine kleine Hühnerfarm (allerdings noch in Betrieb). Direkt daneben ein kleines verlassenes Wohnhaus. Beim drauf Zugehen sieht man bereits einen großen, zugespinnten Sessel. Bereit, als würde jeden Abend der Eigentümer dort sitzen und die Geschehnisse beobachten. Mitten im ersten Raum lag ein großer Sonnenschirm. Überall verteilt lagen die zurückgebliebenen Sachen. Die Wände zerfressen von schwarzem Schimmel. Im Schlafzimmer kam bereits die Tapete von der Wand. Vereinzelt hingen selbstgemalte Bilder von einem Reiter und seinem Pferd. Ein sehr interessanter Ort mit Geschichte. Da es ein kleines Häuschen war brauchten wir nicht all zu lange und machten uns wieder auf den Rückweg.

 

Gammelhaus

Genannt das "Gammeldorf". Ein verlassenes Haus nach dem anderen. Selbst die noch bewohnten Häuser sehen alt und gammelig aus. In der Mitte des dorfes dann dieses wunderschöne, alte, gammelige Bauwerk. Sofort beim betreten des Eingangsbereiches komme ich kaum aus dem Staunen. Überall schwarzer Schimmel an den Wänden. Ein wunderschönes Muster, eine Art schöner Zerfall. Dieses Muster bräuchte man definitiv als Tapete. Kunstvoll verzierte Reliefarbeiten an den Treppengeländern. Wunderschönes dunkles Holz. Alte verzierte Türen und Fenstergriffe. Selbst die Lampen waren verziert. Ein atemberaubendes Haus. Leider komplett leer. Dennoch spricht die Geschichte dieses Hauses regelrecht zu einem wärend man sich durch die Räume bewegt. Ein spontan gefundenes Kunstwerk.

 

Hörst du die Sirenen kommen?

Gammeldorf, Klappe die Erste. Eine verlassene Molkerei. Man spührt eine gewisse Kälte sobald man das Gebäude betritt. Überall kalte Fliesen und riesige Maschienen und Behälter. Pflanzen wuchsen bereits durch die Fenster, den Boden und das Mauerwerk. Die Natur bahnt sich ihren Weg und holt sich zurück was ihr gehört. Ein faszinierender Vorgang. Die Maschienen und Behälter sind bereits von Rost zerfressen und bilden ein kreativ angeordnetes Mosaik. Messgeräte und Sirenen hängen verteilt an den Wänden. Die Treppe hoch geht es in den ersten Stock wo wahrscheinlich die Mitarbeiterräume/Büros waren. Ein großer Raum, vielleicht der Konferenzraum oder Pausenraum, in dem ein riesiger, verzierter Ofen prangte. Nur einen Raum weiter stand ein Motorad, jedoch ohne Motor. Wir gingen weiter von Raum zu Raum, bis wir den faszinierensten Raum des Gebäudes fanden. Ein Raum voller Gewächse. Farn, Moos und auch Efeu wuchs in diesem Raum und verwandelte in somit in einen traumhaften Anblick. Danach zogen wir weiter und schauten uns im Gammeldorf nach weiteren interessanten Orten um.

 

Festung Grauerort

Festung Grauerort. Sie wurde in den Jahren 1869 bis 1879 von den Preußen zum Schutz vor feindlichen Schiffen auf der Elbe in der Nähe der Ortschaft Abbenfleth errichtet. Man nutzte die hohe Altmarsch nahe dem Fahrwasser der Elbe aus, um in der Zeit, in der die Spannungen mit Frankreich zunahmen, schnell einen wirksamen Schutz des Hamburger Hafens zu haben. Bereits im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 war die Festung einsatzbereit. Sie wurde jedoch nie in Kampfhandlungen verwickelt. Ein historisches und imponierendes Bauwerk. Angrenzend an das Gelände der Festung war ein altes, verlassenes Haus, welches wir uns natürlich nicht verkneifen konnten. Das Haus war früher einmal wahrscheinlich eines der zugehörigen Häuser der Festung. Es wird heute nurnoch als Lager benutzt, dennoch fanden wir einige interessante Stellen, wie den Raum der Bäume. Gefällte Bäume prangten in diesem Raum bis zur Decke hoch. Am Ende des Gäudes fanden wir eine Schaukel am Tragebalken befestigt. Durch dieses Bild verspührte ich ein kleines Gefühl des Respekts gegnüber den Geschichten der Gebäude die wir erkunden. Jedes hat seine eigene Geschichte, jede Geschichte gleicht der anderen und ist dennoch komplett anders.

 

Ghoul

Versteckt im Wald. Früher mal ein Altersheim und eine Psychiatrie. Man betritt das Gebäude und hat sofort ein Gefühl der Demut, als hinge die Anwesenheit der ehemaligen Bewohner noch in der Luft. Das Gebäude hatte 4 Stockwerke, doch das interessanteste war die Bühne, es stand wohl auch mal ein Klavier mit in diesem Raum, jedoch haben wir dieses zerstört auf dem Innenhof vorgefunden. Schon fast majestätisch dieser große leere Raum, die Bühne am Ende scheint immer wieder zu Flüstern "Vorhang auf!". Typisch leidenschaftlicher Urbexer waren wir gespannt ob wir vielleicht einen gruseligen Raum mit Instrumenten finden, so wie man es von einer Psychiatrie erwartet (wohl zu viele Horrorfilme geguckt). Jedoch war das einzige medizinische Instrument was wir fanden lediglich ein Sekretsauger, dessen Name uns schon etwas anekelte. Was uns besonders aufviel war, das vereinzelt in Aktenschränken oder sogar auf dem Boden verteilt, mit Namen und Anschrift versehene Akten mit vertraulichen, persönlichen Inhalten rumlagen, sodass jeder sie hätte lesen oder sogar mitnehmen können. Mitlerweile ist das Gebäude jedoch abgerissen und wir hoffen das die Patientenakten vorher noch vernichtet worden sind oder durch den Abriss zerstört wurden.

Ein wunderschöner, geheimnisvoller Ort.

 

In schwarz weiß

Eine Ziegelei. In einem kleinen Ort. Das Gebäude ist schon seit einiger Zeit verlassen. Dennoch spielt sich um das komplette Gelände herum das Leben ab. Mitten in einer charmanten Wohnsiedlung. Der große Schornstein führt uns zum Gebäude. Wir konnten unseren Augen nicht trauen als wir die Ziegelei betraten. Riesige Hallen, komplett mit Büschen und Sträuchern verwachsen. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen wie die Natur sich ihren Weg bahnt. In der ersten Halle waren im Kontrollraum noch einige Gerätschaften die wahrscheinlich zum steuern der Maschienen und großen Tanks waren. Die meisten der restlichen Hallen waren leer und einfach komplett der Natur überlassen. In der letzten Halle fanden wir ein abgefackeltes Auto oder zumondest die übereste davon. Einen zerschlagenen Fernseher und herumliegende Schuhe und Flaschen die schon einige Jahrzente auf dem Buckel hatten, fanden wir ebenfalls vor. Es gehörte noch ein Haus und ein See zu dem Grundstück, dort konnten wir leider nicht hin da das Nachbarshaus direkt dort angrenzte. 

 

Aokigahara

Chinarestaurant auf dem Dorf. Es sah aus als wäre es bei Nacht und Nebel verlassen worden. Es lag all möglicher Kram überall verteilt, selbst gegenstände die man da dort nicht erwartet hätte, welche wahrscheinlich von anderen interessierten mitgebracht wurde. Alles war kunstvoll verziert, vom Geschirr bis zur Decke. Selbst die Fenster. Eine sehr interessante Kultur. Wunderschön verzierte Kunstwerke und Dekorationen. Im ersten Stock lagen in einem Raum auf dem kompletten Boden verteilt private Unterlagen und sogar Schulmappen. Einige Zeit nach dem wir dort waren wurde das Gebäude dann schließlich abgerissen.

 

Duell um 12

Ein alter Bahnhof. Man konnte nicht reingehen, da das Dach schon ziemlich zerfallen war und kaum noch Räume übrig waren. Man sieht bereits von vorne wie das Gebäude langsam in sich zusammen sackt. Der alte Baustil erinnert an einen klassischen Western Streifen. Im Schild, auf dem die Haltestelle steht waren sogar einige Schusslöcher. Ein faszinierender Anblick. Man fühlt sich sofort als wäre man in einer anderen Zeit. Unscheinbar und doch etwas besonderes.

 

Kuntergrau Dunkelbunt

Eine komplett verlassene Siedlung inmitten eines riesigen Haufens bestehend aus etlichen, eng an einander liegenden Großstädten. Die Nachbarn brauchen nur aus dem Fenster zu schauen und haben soetwas wie einen Vergnügunspark für Urbexer direkt auf der anderen Straßenseite. Übersät mit Graffitis. An einem Tag schafft man es nicht sich alles anzusehen, ich kam 3 Tage in folge dort hin bis wir alles durch hatten. Inmitten der Siedlung war ein riesiger Platz wo sich bereits das Gras und die Sträucher über alles hermachten. Vereinzelt standen in dieser Mitte 2 kleinere Hütten, die wahrscheinlich als Lagerräume dienten. Sie waren bereits abgebrannt und nurnoch das Mauerwerk stand. Am Ende dieses Platzes stand eine Imposante Villa mit einer riesigen Tanne direkt davor. Ein atemberaubender Anblick tat sich vor uns auf als im Hintergrund dieses Hauses die Feuerrote Sonne unterging.

 

Hotel Alpha Whiskey Kilo

Die Stellung war rund 10 ha groß. Darauf standen alle erforderlichen Elemente der FlaRak-Batterie. Im Westlichen Teil stand das Bereitschaftsgebäude. 25m nördlich davon befand sich das Raketenmontagegebäude. Dazu kamen die Plätze für die Fahrzeuge des Batterie-Gefechtsstandes. In einem größeren Generatorengebäude des Typs III fanden die Stromerzeuger auf Anhängern Wetterschutz. Im Laufe der Zeit erfolgten Ausbauten. Eine weitere Halle diente zum Abstellen der vier Flak 20mm für die Nahbereichsverteidigung. In den frühen 1980er Jahren wurde entschieden, dass durch Zivilbeschäftigte die Bewachung des Objektes durchgeführt wird. Für die Unterbringung dieser Zivilbeschäftigten ist direkt hinter dem Tor das Wachgebäude errichtet worden, angrenzend ein Hundezwinger. Auch eine Auslauffläche für die Tiere wurde bedacht. Diese wurde im Zentrum eingerichtet und mit einem Zaun abgetrennt.
Mitte der 1980er Jahre begannen Baumaßnahmen, durch die die Eigenverteidigung deutlich optimiert wurde. Damit sollte die Verteidigung im Fall eines Überraschungsangriffes gesichert werden. Große Betonmauern schirmten Teile des Bereitschaftsgebäudes, den Standplatz des Batterie-Gefechtsstandes, einen Fahrzeugabstellplatz und die Raketenlagerplätze ab. An den Rändern platzierte man mehrere gedeckte Kampfstände für die Verteidigung im Nahbereich. Neben dem Bereitschaftsgebäude entstand ein Doppel-Schutzraum mit 26 Personen Aufnahmekapazität. Dieser Doppel-Schutzraum ersetzt die vorherigen Röhrenbunker.

Heute wurden mitlerweile die Türme entfernt und die Bunker unter der Erde begraben. Sofort beim Betreten des Geländes fallen einem die vielen Schusslöcher- und Spuhren an den Fenstern und Türen auf. Es sieht aus als wäre der Stützpunkt angegriffen worden. Die Gebäude konnten wir leider nicht betreten da diese abgeschlossen waren. Ein paar Stunden verbrachten wir auf dem Gelände welches sich mitten im Wald versteckt. Viel war nicht zu finden, es war ordentlich aufgeräumt von den neuen Pächtern, welche ihre Schafe und Kühe auf dem Gelände hielten. Das interessanteste waren das Haus des Feldwebels und der große Bunker im Zentrum des Geländes. Nachdem wir einige verschüttete Bunker fanden verließen wir weniger erstaunt von den vorgefundenen Gebäude als von der damaligen Geschichte, das Gelände des Luftwaffengürtels.

 

Endstation

Ganz im Norden befindet sich eine atemberaubende Kulisse für alle Fotografen und Liebhaber aussergewöhnlicher Ausflugsziele. Ein verlassener Bahnhof aus den 60er Jahren. Von außen ist das Gebäude mit Graffitis geschmückt. Betritt man das Gebäude, landet man zuerst in der Wartungshalle, im Erdgeschoss des 5 stöckigen Gebäudes. Elektrische Geräte und Kästen waren überall verteilt. Wir inspizierten die Räume an der linken Seite der Halle. Es waren Warenlager und Werkstätten. Im ersten Stock fanden wir dann die Mitarbeiterbüros und eine Küche. Kurioser Weise war dort auch ein Fahrstuhl, der uns zuvor im Erdgeschoss garnicht aufgefallen war. Wir konnten keinen Zugang finden. Wir setzten unsere Erkundungstour im 2. Stock fort. Dort fanden wir ebenfalls Büroräume. Beim durchqueren der Räumlichkeiten vielen mir immer wieder vereinzelte Pfotenabdrücke von Katzen an den Fensterscheiben auf. Wir fanden etliche benutze Feuerlöscher und Brandspuhren. Das interessanteste meiner Meinung nach waren dort die alten, gebrochenen Schriften auf Schildern und Schriftstücken. Eine alte Karte von Preußen hing sogar noch im Aufenthaltsraum. Anhand dessen, das überall Müll von modernen Produkten rumlag, gingen wir davon aus, das dort auch öfter Obdachlose schliefen. Wir gingen durch das komplette Gebäude. Stock für Stock. Jeder Stock war ein wenig gammeliger als der zuvor. Die letzten beiden Stockwerke mussten wir uns unsere Ärmel vor die Nasen halten, da alles komplett von Schimmel zerfressen war. Der Gestank beißte und uns wurde ein wenig schwindelig, da beschlossen wir unsere Tour nun abzubrechen und eine warme Dusche zu nehmen.

 

Absturzzug

In einem kleinen Dorf im Wald steht eine alte, der Natur überlassene Straßenbahn. Früher fuhren diese in Bremerhaven bis ca. Anfang der 70er Jahre. Bis letztendlich die Straßenbahnen dort abgeschafft wurden. Daraufhin kaufte ein Heimatverein eine dieser Straßenbahnen und wollte sie restaurieren. Dies passierte jedoch nicht und seitdem steht dieses Schmuckstück an seinem platz und fasziniert mit seinem schönen Anblick. Der erste und der letzte Wagon sind leider nicht mehr zu betreten da die Böden bereits ziemlich durchgegammelt und morsch waren. Im mittleren Wagon war es nocht nicht ganz so schlimm vortgeschritten, jedoch musste man auch dort vorsichtig sein. Von Außen ein wunderschönes Kunstwerk bestehend aus Rost und Moos. Innen bietet sich ein Bild des Zerfalls. Kämpft man sich bis zum Ende des Wagons findet man dort die Schaffnerkabine vor. Zerfetze Kabel und Spinnenweben überall. Scherben von eingeschlagenen Fenstern. Direkt nebenan war noch das alte Wartungshaus, welches allerdings abgeschlossen war. Ein Stück weiter fanden wir dann noch ein kleines Wohnhaus. Dieses war ziemlich runtergekommen und voller Schimmel. Wir vermuten dort hausen Obdachlose. Es gab kein durchkommen, da überall Müll und Schrott lag.

 

Schmetterlingspark

Direkt zu Anfang von Burg findet man den Schmetterlingspark. Dort gibt es sowohl eine große Vielfalt an Schmetterlingen, als auch ein paar Schildkröten, Vögel und Leguane. Der großzügig gestaltete Raum strahlt eine tropische Aura aus und überall gibt es farbenfrohe Falter und Tierchen zu bestaunen. Jeder einzigartig. Einigen landen sogar auf einen, mit Glück direkt auf der Nase. Das lässt das Herz von Naturfans höher schlagen. Vom königlichen Blauen Morpho über den Postmann, den Schwalbenschwanz, den typischen Monarchfalter bis hin zum Altlasspinner der eine Flügelspannweite von bis zu 30 Zentimetern erreichen kann. Faszinierend und beeindruckend zugleich. 

 

Meereszentrum

Am Rande von Burg auf Fehmarn findet man das große Meereszentrum mit all möglichen Meeresbewohnern zum bestaunen. Von kleinen Seepferdchen bis hin zum großen, bedrohlichen Hai beeindruckt das Meereszentrum mit der Vielfalt der Meere. Ein großes muss ist der Tunnel, in dem man sich fühlt als stünde man direkt im Wasser und könne die Rochen berühren. So majestätisch und elegant wie sie durch das Wasser gleiten wünscht man sich man könne mit ihnen schwimmen. Erstaunlich diese Tiere zu beobachten. Einer der Rochen buddelte sich direkt vor meiner Linse in den weichen Sand und grinste mich förmlich an. Ein weiterer Kanditat der mir perfekt vor die Linse schwamm war der kleine Kugelfisch. Auf diesem Bild sah er aus als würde er grinsen und Spaß haben. Ein wirklich süßes Bild! Die pink und lila leuchtenden Anemonen schreien regelrecht nach Aufmerksamkeit, anmutig und elegant tanzen sie im Wasser, fast so als wollen sie einen in ihren Bann ziehen. Doch das Beeindruckendste war der riesige Hai-Tank in dem Sharky mit einem großen Schiffswrack und einigen anderen Haien lebt. Bedrohlich wie sie beinahe durch das Wasser schweben. Man bekommt ein mulmiges Gefühl wenn solch ein Koloss, der so groß ist wie man selber, mit leer wirkender Miene direkt auf einen zuschwimmt. Ein faszinierender Tag für mich geht zu Ende. Und ich muss sagen es war sehr interessant solch anmutige Wesen vor der Linse zu haben.

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